02 | Frontend-Entwicklung & CMS

Individuelle Webfrontends und flexible Content-Management-Systeme für nahtlose digitale Erlebnisse.

Das Frontend ist die visuelle und funktionale Schnittstelle zu Ihren Kunden. Wir entwickeln performante, maßgeschneiderte Webfrontends und integrieren passgenaue CMS-Lösungen. Ob Headless-Architektur, klassisches CMS oder hochindividuelle Web-Applikation – wir schaffen digitale Erlebnisse.

Individuelle Webfrontends

Maßgeschneiderte Entwicklung mit modernen Frameworks für maximale Performance, Barrierefreiheit und eine optimale Nutzererfahrung auf allen Endgeräten.

CMS-Integration

Einsatz passender Content-Management-Systeme – von etablierten Standardlösungen bis hin zu flexiblen Headless-CMS, präzise abgestimmt auf Ihre Redaktionsprozesse.

Headless & API-First

Nahtlose Anbindung des Frontends an PIM, ERP und weitere Backend-Systeme für eine entkoppelte, hochskalierbare und sichere Architektur.

Wie wir arbeiten

  • 01 | Technologie-Evaluierung

    Analyse der Anforderungen zur Auswahl des passenden CMS und der optimalen Technologie-Zusammenstellung.

  • 02 | Architektur-Konzept

    Systemdesign, Schnittstellenplanung und Ausarbeitung der Frontend-Architektur.

  • 03 | Frontend-Implementierung

    Iterative Entwicklung responsiver und barrierefreier Nutzeroberflächen.

  • 04 | CMS-Setup & Anbindung

    Konfiguration des Systems, Anbindung der APIs und Integration der Inhalte.

  • 05 | Einführung & Optimierung

    Produktivsetzung, Leistungsüberwachung und kontinuierliche Weiterentwicklung.

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Häufige Fragen zu Frontend und CMS

  • Headless oder klassisches CMS – was passt zu uns?

    Das entscheidet die Zahl der Kanäle, nicht der Trend. Wird eine Website gepflegt und ausgespielt, ist ein klassisches CMS meistens das bessere Werkzeug. In Pimcore mit direktem Zugriff auf alle Daten, Bilder und Dateien, sofortige Vorschau, geringerer Aufwand in Betrieb und Redaktion. Sobald dieselben Inhalte in mehreren Frontends, Sprachen, Apps oder Partnersystemen gebraucht werden, dreht sich die Kalkulation – dann trennt eine Headless-Architektur Inhalt und Darstellung sinnvoll. Für viele Unternehmenswebsites ist Headless überdimensioniert und mit unwirtschaftlichen Aufwänden verbunden. Wir entscheiden das deshalb erst nach der Technologie-Evaluierung, nicht vorher.

  • Welche Technologien setzt woell ein?

    woell entwickelt Frontends unter anderem mit Pimcore, Sulu CMS, JavaScript, verschiedene JavaScript Frameworks und sogenannte WebApps – die Auswahl richtet sich nach den Anforderungen, nicht nach Vorliebe. Für Anwendungsfälle mit viel Interaktion eignet sich ein Komponenten-Framework wie Vue, für inhaltsgetriebene Seiten reicht oft ein schlanker Ansatz mit Alpine, der weniger JavaScript ausliefert und schneller lädt. Auf der CMS-Seite kommen etablierte Standardsysteme ebenso infrage wie Pimcore, wenn Inhalte und Produktdaten ohnehin zusammengehören.

  • Muss unsere Website barrierefrei sein?

    Für viele Unternehmen ja. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025 und verpflichtet Anbieter, die Verbrauchern digitale Dienstleistungen bereitstellen – etwa Online-Shops, Buchungsstrecken oder Kundenportale – diese barrierefrei zu gestalten. Reine B2B-Angebote fallen in der Regel nicht darunter. Ebenso wenig Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz bei Dienstleistungen. Maßstab ist die Norm EN 301 549, die auf den WCAG 2.1 in Stufe AA aufsetzt. Wir entwickeln Frontends grundsätzlich barrierearm, weil Struktur, Kontraste und Tastaturbedienbarkeit ohnehin allen Nutzern zugutekommen – und Suchmaschinen wie KI-Systemen ebenfalls.

    (Stand: August 2026, ersetzt keine Rechtsberatung.)

  • Können wir Inhalte selbst pflegen?

    Ja – danach wird das System ausgewählt. Vor der CMS-Entscheidung steht bei woell die Frage, wer künftig womit arbeitet: Wie viele Personen pflegen Inhalte, wie technisch sind sie, wie oft ändert sich was, welche Freigaben braucht es. Daraus ergibt sich, wie viel Struktur das System vorgeben und wie viel Freiheit es lassen soll. Ein CMS, das die Redaktion überfordert, ist genauso teuer wie eines, das sie einschränkt – nur fällt es meistens erst im Betrieb auf.

  • Was passiert beim Relaunch mit unseren Rankings?

    Beim Relaunch bleiben Rankings erhalten, wenn die Migration vorbereitet ist. Bestehende URL-Struktur erfassen, jede alte Adresse auf ihr neues Ziel weiterleiten, Inhalte und Metadaten übernehmen, strukturierte Daten mitziehen und nach dem Start Indexierung sowie Fehlerseiten überwachen. Sichtbarkeit geht bei Relaunches fast nie durch das neue Design verloren, sondern durch vergessene Weiterleitungen und verwaiste Seiten. Wir planen diesen Teil vor der Produktivsetzung ein – mehr dazu unter SEO & GEO.

  • Wie hängen Frontend und PIM zusammen?

    Das Frontend zeigt an, was das PIM verwaltet. Produktdaten, Varianten, Übersetzungen und Medien liegen im PIM und werden über Schnittstellen an Website, Shop oder Portal ausgegeben – ohne Doppelpflege und ohne Kopien, die auseinanderlaufen. Redaktionelle Inhalte kommen aus dem CMS, Produktdaten aus dem PIM. Entscheidend ist eine klare Grenze zwischen beidem. Wie diese Basis aufgebaut wird, steht unter PIM & Pimcore.

  • Übernimmt woell auch das Design?

    Ja. woell gestaltet Oberflächen und Marken selbst – von der visuellen Identität bis zum UX/UI-Design komplexer Anwendungen: Siehe Grafik- und UX/UI-Design. Ebenso lässt sich auf vorhandenen Design-Grundlagen aufbauen: Bestehende Marken- und Gestaltungsrichtlinien werden übernommen und dort ergänzt, wo für digitale Anwendungen Vorgaben fehlen – etwa Zustände von Bedienelementen, Formularverhalten oder Verhalten auf kleinen Bildschirmen.

  • Wann lohnt sich Individualsoftware statt eines Standardsystems?

    Wenn Ihre Prozesse Ihr Wettbewerbsvorteil sind. Standardsysteme bilden Standardprozesse ab — sobald Sie Ihre Abläufe an die Software anpassen müssen statt umgekehrt, kehrt sich der Nutzen um. Individualsoftware lohnt sich, wenn kein System am Markt Ihre Anforderungen ohne tiefgreifende Veränderungen abdeckt, wenn Lizenzkosten für ungenutzte Funktionsumfänge anfallen oder wenn ein Werkzeug so eng mit Ihrer Wertschöpfung verzahnt ist, dass Sie die volle Kontrolle über seine Weiterentwicklung brauchen.

    Wir prüfen das ergebnisoffen: Passt ein Standardsystem, empfehlen wir es. Passt keines, bauen wir Ihre Lösung.

  • Wie stellt ihr sicher, dass Individualsoftware nicht zur Kostenfalle wird?

    Durch dieselbe Methodik wie in unseren PIM-Projekten: Analyse und Lösungsarchitektur mit dokumentierten Ergebnissen zuerst. Danach ein Machbarkeitsnachweis am echten Anwendungsfall, bevor die Umsetzung startet — Sie sehen früh Ergebnisse und behalten in jeder Phase die Entscheidung, wie weit ausgebaut wird.

    Die größten Kostentreiber sind erfahrungsgemäß unklare Anforderungen und späte Richtungswechsel. Genau die räumt diese Reihenfolge aus.