01 | PIM-Beratung. Ergebnisoffen, mit Pimcore-Tiefe.

Ein PIM-System kauft man nicht, man entscheidet es. Welche Daten führen wo? Wer verantwortet ihre Qualität? Welche Kanäle müssen morgen bedient werden, welche in drei Jahren? Wir klären diese Fragen mit Ihnen, bevor eine Zeile Code oder eine Installation entsteht.

Wir sind seit über zehn Jahren Pimcore Gold-Partner. Trotzdem ist Pimcore bei uns nicht gesetzt. In die Initialbetrachtung kommen alle Systeme, die zu Ihrem Vorhaben passen, auch die, die Sie selbst mitbringen. Wenn Pimcore die richtige Wahl ist, wissen Sie am Ende warum. Wenn nicht, sagen wir es Ihnen. Und wenn kein Standardsystem zu Ihren Prozessen passt, entwickeln wir die Lösung individuell.

Alle Ergebnisse der Analyse- und Planungsphase dokumentieren wir vollständig und übergeben sie Ihnen ohne Einschränkung, auch wenn Sie das Projekt mit einem anderen Dienstleister fortführen.

Sie betreiben Pimcore bereits in einer älteren Version? Dann geht es um Update oder Neuaufbau und um Lizenzfragen. Auch dazu eine klare Empfehlung, keine Verkaufsberatung.

pimcore Gold Partner und Enterprise Edition Integrator

Systemauswahl & Zielbild

Anforderungen aus Vertrieb, Marketing, Einkauf und IT zusammenführen. Systemkandidaten gegen Ihr Zielbild bewerten, nicht gegen Feature-Listen. Ergebnis: eine begründete Empfehlung, die auch Ihre Geschäftsführung trägt.

Datenmodell & Verantwortlichkeiten

Wir übersetzen Ihre Geschäftsprozesse in ein Datenmodell, das mit Ihrem Sortiment wächst. Attributmodell, Richtlinien, Rollen: Wer pflegt was, wer gibt frei, was gilt als vollständig. Das Datenmodell ist das eigentliche Produkt des Projekts. Die Software folgt ihm.

Umsetzung, Betrieb & Kompetenzaufbau

Wir bauen, was wir empfohlen haben. PIM, MDM, DAM und E-Commerce aus einem System, API-First-Anbindung an ERP, Shop und Drittsysteme. KI-gestützte Datenanreicherung dort, wo sie Pflegeaufwand spürbar senkt. Danach Schulung Ihres Teams, Qualitätsmessung, Weiterentwicklung. Mit festen Ansprechpartnern, nicht mit einem Ticketsystem.

Wie wir arbeiten

  • 01 | Analyse & Prüfung

    Bestandsaufnahme Ihrer Produktdaten-Landschaft. Gespräche mit Fachbereichen und Entscheidern. Erste Maßnahmen, die sofort wirken, unabhängig vom späteren System.

  • 02 | Systemauswahl & Lösungsarchitektur

    Begründete Systemempfehlung, Datenobjekt-Design, Schnittstellenkonzept, Infrastruktur. Dokumentiert und abnahmefähig. Die Ergebnisse gehören Ihnen, unabhängig davon, wer weiterbaut.

  • 03 | Machbarkeitsnachweis

    Referenzsortiment im Zielsystem inklusive Arbeitsablauf und erstem Ausgabekanal. Vier Wochen bei vorliegender Planungsschärfe.

    Als eigenständiges Angebot: PIM-Machbarkeitsnachweis in 4 Wochen →

  • 04 | Implementierung & Migration

    Iterative Umsetzung in Pimcore oder dem gewählten System, Datenmigration, schrittweise Produktiv-Einführung. KI-gestützte Anreicherung, wo sie sich rechnet.

  • 05 | Betrieb & Weiterentwicklung

    Monitoring, Updates, weitere Systemanbindungen, Kompetenzaufbau in Ihrem Team.

Angebot auf dem Tisch? Entscheidung vor sich?

30 Minuten Zweitmeinung zu Ihrem PIM-Vorhaben, unverbindlich. Oder ein kostenloser Workshop, wenn Sie ganz am Anfang stehen.

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Antwort innerhalb eines Werktags.

Häufige Fragen zu PIM und Pimcore

  • Was ist ein PIM-System – und wann lohnt es sich?

    Ein PIM-System (Product Information Management) verwaltet alle Produktdaten zentral und spielt sie an Shop, Marktplätze, Print und Partner aus. Es lohnt sich, sobald dieselben Produktdaten in mehreren Kanälen gebraucht werden und Excel-Listen, Shop-Backend und ERP anfangen, sich zu widersprechen. Typische Auslöser sind ein wachsendes Sortiment, mehrsprachige Märkte, Varianten und Marktplätze mit eigenen Datenanforderungen. Kein PIM braucht, wer wenige Produkte in genau einem Kanal pflegt.

  • Was bedeutet „Pimcore Gold Partner" – und was bringt das im Projekt?

    Gold Partner ist die Partnerstufe, die Pimcore Agenturen mit nachgewiesener Erfahrung in den komplexen Modulen wie PIM und E-Commerce zuerkennt; sie setzt zertifizierte Entwickler und erfolgreich umgesetzte Projekte voraus. Praktisch heißt das für Ihr Projekt: kurzer Draht zum Hersteller, Zugriff auf Roadmap und Support – und ein Team, das Pimcore nicht am Kundenprojekt lernt.

  • Wir haben ein ERP – brauchen wir trotzdem ein PIM?

    In der Regel ja. Ein ERP führt die kaufmännischen Stammdaten: Artikelnummer, Preis, Bestand, Logistik. Ein PIM führt die vermarktungsrelevanten Daten: Beschreibungen, Attribute, Varianten, Übersetzungen, Bilder und kanalspezifische Aufbereitung. Beides in einem ERP zu pflegen, endet meist in Freitextfeldern und Exportlisten. Sinnvoll ist die Arbeitsteilung: Das ERP bleibt führend für Stammdaten, das PIM reichert an und verteilt – verbunden über eine Schnittstelle, nicht über Doppelpflege.

  • Wie läuft eine Pimcore-Einführung ab – und wie lange dauert sie?

    Eine Pimcore-Einführung läuft bei woell in fünf Schritten: Analyse der Datenlandschaft, Lösungsarchitektur und Datenmodell, Machbarkeitsnachweis mit einem Referenzsortiment und einem ersten Ausgabekanal, dann Implementierung und Migration, schließlich Betrieb und Weiterentwicklung. Entscheidend ist der Machbarkeitsnachweis: Er zeigt am echten Sortiment, ob Datenmodell und Arbeitsabläufe tragen, bevor das gesamte Portfolio migriert wird. Liegen Anforderungen, Anbindungsszenarien und Planungsschärfe auf Kundenseite bereits vor, steht er in vier Wochen. Müssen diese Grundlagen erst erarbeitet werden, kommt diese Vorbereitung davor – sie ist der eigentliche Zeitfaktor, nicht die Umsetzung in Pimcore. Die Gesamtdauer hängt danach vor allem an der Qualität der Ausgangsdaten und der Zahl der anzubindenden Systeme.

  • Wir betreiben eine ältere Pimcore-Version – Update oder Neuaufbau?

    Beides kann richtig sein. Für ein Update spricht, wenn das Datenmodell trägt und im Wesentlichen Technik und Abhängigkeiten veraltet sind. Für einen Neuaufbau spricht, wenn das Datenmodell die heutigen Anforderungen nicht mehr abbildet – dann verlängert ein Update nur die Lebensdauer der Altlast. Wir prüfen Ihren Bestand und erarbeiten daraus eine Update- und Lizenzstrategie, statt pauschal zum Neuaufbau zu raten.

  • Lässt sich Pimcore an ERP, Shop und Marktplätze anbinden?

    Ja. Pimcore ist API-first aufgebaut. Anbindungen an ERP, Shopsysteme, Marktplätze und Drittsysteme laufen über Schnittstellen statt über manuelle Exporte. Ebenso lassen sich Ausgabekanäle wie Print-Kataloge oder Händlerportale aus denselben Daten bedienen. Für das Frontend selbst gibt es keine Vorgabe: Shop oder Website können klassisch oder headless angebunden werden – mehr dazu unter Frontend-Entwicklung & CMS.

  • Welche Rolle spielt KI bei der Produktdatenpflege?

    KI übernimmt im PIM die Fleißarbeit: Attribute aus vorhandenen Datenblättern ableiten, Beschreibungen für unterschiedliche Kanäle und Sprachen erzeugen, Datenlücken und Ausreißer finden. Voraussetzung bleibt ein sauberes Datenmodell – ohne klare Struktur beschleunigt KI vor allem die Produktion unbrauchbarer Daten. Mehr dazu unter Künstliche Intelligenz.

  • Können wir Pimcore später selbst betreiben und weiterentwickeln?

    Ja, das ist bei woell ausdrücklich vorgesehen. Wir schulen Redaktion und IT und bauen internes Wissen auf, statt Abhängigkeit zu erzeugen – Pimcore ist quelloffen, es gibt keine technische Bindung an eine Agentur. Wie viel in Ihrem Haus liegt und wie viel bei uns bleibt, legen wir pro Projekt fest: von der vollständigen Übernahme durch Ihr Team bis zu laufender Betreuung samt Weiterentwicklung.